Biographie

 

Reto Nickler

 

Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst

 

Telefon: 

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Reto Nickler kam über Assistenzen am Stadttheater Bern, am Theater Hagen und an der Wiener Staatsoper zur Regie (Debüt: „Die Regimentstochter“ am Theater Hagen.)


Es folgten bis heute ca 70. Produktionen u.a. Mussorgskis „Boris Godunow“ in Bologna, Furrers „Die Blinden“ an der Wiener Staatsoper, Henzes Opern „Die Englische Katze“ und „Pollicino“ in Bern und Zürich, Rossinis „Guillaume Tell“ in Genf, Mozarts „Zauberflöte“ in Santa Fé, Strauss’ „Ariadne“ in Seattle, d’Alberts „Tiefland“ in Luzern und „Salome“ und „La Wally“ in Klagenfurt, „ Don Carlo“ am Tiroler Landestheater Innsbruck,“ Iphigénie en Aulide“ am Staatstheater Nürnberg, „Rigoletto“ in Bern und Lübeck.

Am Opernhaus Zürich inszenierte Reto Nickler Zimmermanns „Die Weisse Rose“, Janaceks „Jenufa“ und Poulencs „Dialogues des Carmélites“. Seine Inszenierung von Heinz Holligers „Schneewittchen“ wurde als „Uraufführung des Jahres 1999“ ausgezeichnet. 

Zu den Erfolgen der jüngeren Zeit gehören Schoecks „Penthesilea“ bei den Musikfestwochen Luzern, „Guglielmo Tell“ in der Arena von Avenches, „La Bohème“ an der Finnischen Nationaloper Helsinki, sowie Glanerts „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ am Prinzregententheater in München und die vielbeachtete Inszenierung von Schönbergs „Moses und Aron“ an der Wiener Staatsoper.


Einen besonderen Stellenwert nimmt die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Musik in Reto Nicklers Arbeit ein: Neben den Uraufführungen von „Schneewittchen“ (Heinz Holliger), „die Blinden“(Beat Furrer)und „Stichtag“ (DanielFueter) kamen die Opern „Göttliche Kirmes“(Nörgaard), „Elegie für junge Liebende“ (Henze) und „the tempest“ (Adès) unter Reto Nicklers Regie zu international beachteten Erfolgen.


Fürs Schweizer Fernsehen DRS inszenierte Reto Nickler den Fernsehfilm „PerDu“ nach eigenem Drehbuch.


Für die UEFA Fussball-Europameisterschaft 2008 Schweiz Österreich zeichnete sich Reto Nickler für den Final Draw verschiedene Fernsehevents verantwortlich.

Die letzten Projekte waren:

 

  • „Elektra“ (R.Strauss), Theater Lübeck
  • eine szenische Version der „Johannes-Passion“ für die internationalen Bach-Tage Zürich
  • Il viaggio a Reims (Rossini), Uni für Musik, Wien
  • Tagebuch der Anne Frank (G. Fried), mit Juliane Banse, Theater an der Wien
  • Owen Wingrave (Britten), Theater Biel/Solothurn
  • Johanna auf dem Scheiterhaufen (Honegger), mit de Billy, Wokalek, Quasthoff), Albertinum Dresden
  • Don Giovanni (Mozart), Theater Baden bei Wien

 


Seit 1999 ist Reto Nickler ordentlicher Professor für szenische Darstellung und Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Institut für Gesang und Musiktheater).

 

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